Sexocorporel

Die Idee des Sexocorporel, als ein therapeutischer-sexologischer Ansatz, wurde gelehrt und entwickelt von Jean-Yves Desjardins (1993-2011). 

Der Mensch wird als körperlich und seelisch untrennbare Einheit betrachtet und unterscheidet sich wissenschaftlich in den expliziten Körper (den sichtbaren Körper, die Sinnesempfindungen...) und dem impliziten Körper (Wahrnehmungen, Emotionen, Gedanken, Fantasien...). Das unterteilen in verschiedene Komponenten erlaubt differenzierte Arbeitshypothesen.

Physiologische Komponenten

  • Erregungsfunktion, Erregungsmodi, Sinnesempfindungen, biologische Basis


Sexodynamische Komponenten

  • sexuelle Lustfunktion, Selbstsicherheit, Begehren, Fantasien und Träume
  • emotionale Intensität

Kognitive Komponenten

  • Kenntnisse, Werte, Normen, Ideologien, Denkweisen, Idealisierungen und Mystifizierungen

Beziehungskomponenten

  • Liebesgefühl, Bindungsfähigkeit, Kommunikation, erotische Kompetenzen, Fähigkeit zu verführen


Der Sexcorporel bietet eine umfassende und präzise Beschreibung sexueller Phänomene, die eine genaue Diagnose samt aufbauender Behandlung ermöglicht.